KMM Netzwerk-Tag

Du bist Mitglied des KMM Netzwerk e. V. und möchtest andere Mitglieder zum fachlichen Austausch treffen?
Dann sei dabei beim 

KMM Netzwerk-Tag 2026
Samstag, 10. Oktober 2026
KMM Institut für Kultur- und Medienmanagement
Wiesendamm 26
22305 Hamburg

 

Du möchtest den KMM Netzwerk-Tag aktiv mitgestalten? Melde dich mit deiner Session an bis 25. September 2026!

Mehr Infos zu den Community-Sessions findest du auf dieser Seite. Hier geht's zur Anmeldung für Sessiongeber:innen.

Anmeldung zur Teilnahme bis 2. Oktober 2026!

Melde dich bis 2. Oktober 2026 zur Teilnahme am KMM Netzwerk-Tag an. Hier geht's zur Anmeldung für Teilnehmer:innen.

 

Thema: Starkes Kultur- und Medienmanagement – Was macht uns resilient in unsicheren Zeiten?

Berufseinstieg, Neuorientierung, wirtschaftlicher Druck, Konflikte im Arbeitsalltag oder die Frage nach der eigenen Rolle im Berufsfeld: Herausforderungen gehören zum Kultur- und Medienmanagement dazu. Doch was hilft dabei, in bewegten Zeiten handlungsfähig zu bleiben? Und was verbirgt sich hinter dem viel verwendeten Begriff „Resilienz“?

Beim KMM Netzwerk-Tag wollen wir diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Im Fokus stehen dabei individuelle persönliche Erfahrungen ebenso wie die Organisationsperspektive: Was trägt dich in beruflichen Übergängen, herausfordernden Arbeitsphasen oder Zeiten der Neuorientierung? Welche Strategien haben sich bewährt? Und welche gängigen Vorstellungen sollten vielleicht auch kritisch hinterfragt werden? Wie gehen Kulturinstitutionen und andere Organisationen mit Krisen, Wandel und Unsicherheit um? Welche Strukturen fördern langfristige Handlungsfähigkeit? 

Der KMM Netzwerk-Tag bietet Raum für Austausch auf Augenhöhe, vielfältige Perspektiven und gemeinsame Reflexion. Wir laden alle Mitglieder des KMM Netzwerk e. V. ein, den Netzwerk-Tag mit einer Session aktiv mitzugestalten, zum Beispiel mit eigenen Impulsen, Methoden, Praxisbeispielen oder offenen Fragestellungen.

Ob als Sessiongeber:in oder Teilnehmer:in, wir freuen uns auf vielfältige Beiträge, inspirierende Diskussionen und einen lebendigen Austausch!

 

Programm

Das Programm wird von und mit den Mitgliedern gestaltet. Das Kernteam unseres Vereins rund um den Vorstand hat einen groben Ablauf vorbereitet. In diesem Rahmen sind alle Mitglieder eingeladen, sich einzubringen. Grob sehen wir folgendes Tagesprogramm vor.

  • 09:15 Uhr: Ankommen

  • 09:45 Uhr: Mitgliederversammlung
    Die Mitgliederversammlung wird hybrid umgesetzt, sodass alle Vereinsmitglieder teilnehmen können, also auch diejenigen, die nicht beim Netzwerk-Tag vor Ort dabei sein können. Eine Anmeldung zur Mitgliederversammlung ist nicht nötig.

  • 11:30 Uhr: PAUSE zum Snacken und Netzwerken (30 min)

  • 12:00 Uhr: Begrüßung zum Netzwerk-Tag

  • 12:30 Uhr: „Community-Sessions“ Slot I

  • 13:15 Uhr: MITTAGSPAUSE zum Essen und Netzwerken (60 min)

  • 14:15 Uhr: „Community-Sessions“ Slot II

  • 15:00 Uhr: Zeit für Gespräche (15 min)

  • 15:15 Uhr: „Community-Sessions“ Slot III

  • 16:00 Uhr: PAUSE zum Snacken und Netzwerken (30 min)

  • 16:30 Uhr: Sum up the Summit „Resilienz?!“

  • 17:30 Uhr: Abschied & Feedback

  • 18:00 Uhr: ENDE des KMM Netzwerk-Tages 2026

  • 19:00 Uhr: Gemeinsames ABENDESSEN auf eigene Kosten in der T.R.U.D.E. (Maurienstraße 13 - 15; 800 m entfernt vom Institut KMM)

 

Community-Sessions
Wie kann ich aktiv mitmachen?

Wir planen drei Session-Slots, innerhalb derer mindestens eine Session angeboten wird. Je nach Session-Anmeldungen ist es auch möglich, dass mehrere Sessions parallel stattfinden. Pro Slot können sich die Teilnehmenden dann für eine Session entscheiden. Am Netzwerk-Tag bitten wir die Teilnehmenden vor Ort, sich möglichst gleichmäßig auf die Sessions zu verteilen.

Was könnte eine „Community-Session“ sein?

Du kannst zum Beispiel eine Frage zum Thema mitbringen, die dich brennend interessiert und einen Austausch zu dieser Frage moderieren. Oder hast du dich schon ausführlicher mit dem Thema beschäftigt? Dann präsentiere deine Erkenntnisse in einer Session. Du bist mehr so Typ Methode? Setze einen Workshop für die anderen Teilnehmenden um. Oder möchtest du kreativ werden? Vielleicht kannst du ein Rollenspiel zum Thema anbieten oder die Teilnehmenden auf andere Weise ins Tun bringen. Oder anders: Eine Community-Session ist das, was du daraus machst!

Jede Session ist auf 45 Minuten festgelegt. Berücksichtige das bitte in deiner Planung.

Wie melde ich eine „Community-Session“ an?

Melde dich unter folgendem Link mit deiner Session-Idee an.

 

Mindest-Teilnehmendenzahl

Diese Tagung ist uns ein besonderes Anliegen und sie ist für alle Vereinsmitglieder kostenlos. Wir möchten dir eine Plattform für analoge Begegnung geben. Zu einem bestimmten Thema bereiten die Ehrenamtlichen des Vereins und unsere Mitglieder Beiträge wie Workshops, Präsentationen, Fragestellungen vor. Damit Aufwand und Mehrwert für alle Beteiligten sinnvoll sind, benötigen wir mindestens 20 Anmeldungen für den KMM Netzwerk-Tag. Wir behalten uns vor, die Veranstaltung bis spätestens 5. Oktober 2026 abzusagen, sollten wir nicht ausreichend Anmeldungen erhalten.

Melde dich bitte so früh wie möglich an für eine bessere Planbarkeit.
Solltest du kurzfristig doch nicht teilnehmen können, informiere uns bitte per mail an: veranstaltungen[at]kmm-netzwerk.de

 

Anmeldung zum KMM Netzwerk-Tag

Du hast zwei Möglichkeiten zur Teilnahme:

Wichtig: Melde dich für eine bessere Planbarkeit bitte so früh wie möglich an. Deine Anmeldung ist verbindlich. Solltest du kurzfristig doch nicht teilnehmen können, informiere uns bitte per mail an: veranstaltungen[at]kmm-netzwerk.de

 

Das sind die Sessions für den KMM Netzwerk-Tag

 

SLOT I

Carolin Eberle, Innovationstrainerin und Referentin für Kunst und Kultur in einer Hamburger Stiftung: Innovationskompetenz für Kulturorganisationen: Erneuerung proaktiv in den Arbeitsalltag integrieren
Das Neue passiert zur Zeit einfach von selbst und wir hecheln oft eher hinterher. Gleichzeitig bleiben wichtige Themen liegen oder werden aktiv demontiert. Wie finden wir zu einem proaktiven, effektiven und entspannten Umgang mit Veränderung? Nach einem kurzen Input zum Thema erarbeiten wir mithilfe von Design Thinking Ideen für erste kleine Innovationsroutinen für euren Arbeitsalltag.

Isabel Neuendorf, OMD Germany: Deine Muster, deine Stärken
Berufseinstieg, Neuorientierung, wirtschaftlicher Druck oder Konflikte im Arbeitsalltag: Herausforderungen gehören zum Kultur- und Medienmanagement dazu. Aber was macht uns eigentlich resilient, wenn es unsicher wird? In dieser Session schauen wir gemeinsam auf unsere ganz eigenen Verhaltensmuster. Isabel bringt dafür Methoden aus ihrem Arbeitsalltag mit, wenn sie Teams begleitet oder Einzelpersonen zu ihren Verhaltensstrategien berät. Freut euch auf 45 Minuten Austausch, Reflexion und ein paar wirksame Impulse, die ihr direkt mitnehmen könnt.

 

SLOT II

Anna Blaich, Bundesstiftung LiveKultur: „Wenn der Club nicht weitergeht, weil ihn niemand kauft" – Resilienz und Nachfolge bei Musikclubs
Ein Musikclub steht vor der Nachfolge – die Betreiberin will in den Ruhestand, findet aber niemanden, der übernimmt. Ein Grund: Wirtschaftlich ist so ein Club oft kaum etwas wert. Wir nennen Clubs "Dritte Orte" mit hohem kulturellem und sozialem Wert – aber diese Anerkennung teilen Banken, Notare und Finanzämter nicht. In der Unternehmensbewertung zählt am Ende die Bilanz, nicht die Bedeutung für eine Szene oder eine Stadt. Was macht eine Organisation wie einen Musikclub in so einem Übergang resilient – wenn der wirtschaftliche Rahmen ihren eigentlichen Wert gar nicht abbildet? In dieser Session diskutieren wir offen: Wo liegen die Grenzen klassischer Unternehmensbewertung bei Kultureinrichtungen? Und was müsste eine Bewertungsvorlage können, die Clubs eine echte Zukunft nach der Nachfolge ermöglicht?

Annette Jagla, Strategie- und Organisationsberatung I Kultur und Bildung: Berufliche Entwicklung in unsicheren Zeiten - Arbeiten mit dem Effectuation-Ansatz
Berufswege sind heute weniger planbar denn je, auch im Kulturbereich: befristete Stellen, Projektarbeit, ein enger Arbeitsmarkt. Wie also in unsicheren Zeiten motiviert und handlungsfähig bleiben? Die Suche nach einer neuen Stelle oder das Eruieren von Entwicklungsmöglichkeiten in der eigenen Organisation sind Anwendungsfelder für die individuelle Nutzung des Effectuation-Ansatzes. Effectuation versteht Karriere nicht als geradlinig planbares Ziel, sondern als gestaltbaren Prozess unter Unsicherheit. Ausgangspunkt sind wir selbst – und die eigenen Mittel: Wer bin ich, was kann ich und wen kenne ich? Daraus entstehen kleine, machbare Schritte. Statt maximalen Erfolg zu prognostizieren und nur ein eng definiertes Ziel anzupeilen, begrenzt man den Einsatz, stützt sich auf Netzwerke, gewinnt Partner und nutzt Zufälle als Chancen. Somit entwickelt sich die berufliche Richtung durch Handeln, Lernen und Anpassen weiter – mit Fokus auf das, was man selbst beeinflussen kann.

Barbara Hans: Resilienz als Superkraft? Belastungen verstehen und ihnen begegnen

 

SLOT III

Marissa Reiserer, Greenpeace e. V.: Jetzt erst Recht! Resilienz, Zivilgesellschaft & Demokratie auf einem brennenden Planeten
Wir erleben aktuell, wie vieles bröckelt. Stabile Lebensgrundlagen, Frieden oder Demokratie sind nicht sicher. Ich möchte mit euch diskutieren, wie wir als Menschen und Organisationen in diesen überfordernden Zeiten handlungsfähig bleiben (oder werden). Wie bauen wir die nötige Resilienz auf? Wo schadet uns das Zurückschwingen in den „Normalzustand“, weil es Veränderung blockiert? Und was braucht es stattdessen? Dabei bringe ich natürlich keine fertige Anleitung für die gute Zukunft mit – aber ehrliche Einblicke, wie wir diese Fragen in einer großen NGO diskutieren und was unsere Ableitungen sind.

Philippe Gaspoz, Zeit Stiftung Bucerius: Mit Szenarien in die Zukunft schauen: Foresight am Beispiel der Hamburger Klassikbranche
Wir Menschen mögen keine Unsicherheit und kehren sie gerne unter den Teppich. Evolutionär haben wir gelernt, mit wenig Information blitzschnell auf die Zukunft zu schließen: Raschelt das Gebüsch, wittern wir Gefahr. In einer zunehmend komplexen Welt greift dieser Reflex jedoch zu kurz: Die Zukunft wird nicht mehr von einzelnen, sondern von Hunderten Faktoren beeinflusst. Methoden aus dem Foresight-Bereich (zu Deutsch: Vorausschau) eignen sich, um Unsicherheit bewusst in Entscheidungsprozesse zu integrieren. Statt von einer einzigen Zukunft auszugehen, werden verschiedene Zukunftsszenarien strukturiert und partizipativ entwickelt. So kann die Entscheidungsqualität erhöht werden, und bisher unerkannte Einflussfaktoren werden sichtbar. Die Session beginnt mit einer kurzen Einführung in die Foresight-Arbeit. Anschließend wird ein mehrmonatiger Foresight-Prozess zur Zukunft der Hamburger Klassikbranche im Jahr 2040 vorgestellt. Zum Schluss wenden die Teilnehmer:innen die Methodik in einem vereinfachten Prozess selbst an.

 

Die Teilnehmenden können sich vor Ort für die einzelnen Sessions pro Session-Slot in Listen eintragen.

 

Wende dich bei Fragen und Anregungen direkt an unser KMM Netzwerk-Tag Team Maike und Annalena!
(veranstaltungen[at]kmm-netzwerk.de).​